5 Dinge, die Sie tun sollten, bevor Sie eine Mietvertragsverlängerung unterzeichnen

Eines Morgens, während der Fahrt mit dem Aufzug ins Büro, wird dir plötzlich klar: Du hast noch genau ein Jahr, bis dein Mietvertrag ausläuft. Während dir all die schönen Momente in diesem Büro durch den Kopf gehen, beginnen deine Gedanken gleichzeitig, um die Zukunft zu kreisen.
Wenn es darum geht, ob Sie eine Mietvertragsverlängerung unterschreiben sollten oder nicht, stellen Sie sich diese drei grundlegenden Fragen:
- Möchte ich umziehen?
- Werde ich diesen Raum bald zu klein finden?
- Rechne ich damit, dass es zu einem Personalabbau kommt?
Wenn Sie alle diese Fragen mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie vielleicht eine Mietverlängerung abschließen. Und sobald Sie zu diesem Entschluss gekommen sind, gibt es fünf Dinge, die Sie zur Vorbereitung tun sollten.
Beginnen Sie frühzeitig mit der Bewertung
Sie sollten nicht in Panik geraten und aus Verzweiflung überstürzt eine Mietverlängerung unterschreiben. Beginnen Sie stattdessen bereits 12 Monate vor Ablauf des Mietvertrags mit der Bewertung der Räumlichkeiten. So haben Sie genügend Zeit, um zu entscheiden, ob Sie verlängern möchten. Und falls nicht, suchen Sie sich rechtzeitig vor Ablauf Ihres Mietvertrags eine neue Bürofläche, in die Sie umziehen können.
Wenn Sie Ihren Vermieter zu spät auf eine Verlängerung ansprechen, verlieren Sie jegliche Verhandlungsmacht. Wenn Sie jedoch mit einem klaren Verständnis des Marktes und Ihrer allgemeinen Ziele in die Verhandlungen gehen, haben Sie die Trümpfe in der Hand.
Beauftragen Sie einen Makler für Gewerbeimmobilien
Mieter verzichten bei Mietvertragsverlängerungen oft auf die Unterstützung eines Maklers. Vielleicht glauben Sie, dass Ihre Vertrautheit mit den Räumlichkeiten und den Vermietern Ihnen genügend Erfahrung verschafft. Aber schreiben Sie die Hilfe eines Maklers noch nicht ganz ab.
In der Regel übernimmt der Vermieter die Kosten für den Makler des Mieters, auch bei einer Vertragsverlängerung. Bei solchen Konditionen – wer würde da keine Unterstützung in Anspruch nehmen wollen? Sie können sich von einem erfahrenen Immobilienexperten beraten lassen, um Markttrends, Verhandlungsmöglichkeiten und andere Büroflächen zu verstehen, die für Ihr Unternehmen vielleicht noch besser geeignet sind.
Weitere verfügbare Immobilien suchen
Die Marktanalyse ist einer der wichtigsten Schritte, die Sie unternehmen können. Auch wenn ein Makler wertvolle Einblicke liefern kann, können Sie sich selbst über Markttrends informieren, selbst wenn Sie sich entscheiden, diese Aufgabe selbst zu übernehmen.
Auch wenn Sie nicht vorhaben umzuziehen, sollten Sie sich andere Immobilien ansehen. So erhalten Sie einen Überblick über das Angebot auf dem Markt, erkennen Verhandlungsmöglichkeiten und erfahren den aktuellen Marktwert.
Nutzen Sie Ihr Insiderwissen
Da Sie bereits einige Zeit in diesen Büroräumen verbracht haben, kennen Sie deren Stärken und Schwächen aus erster Hand. Sie haben eine bessere Verhandlungsposition als bei der ersten Unterzeichnung des Mietvertrags, ganz einfach, weil Sie mehr wissen. Wissen ist Macht.
Was hättest du dir gewünscht, beim ersten Mal in den Vertrag aufgenommen zu haben? Stören dich bestimmte Dinge im Gebäude? Schreib es auf und sprich es bei den Verhandlungen an.
Führen Sie ein einvernehmliches Gespräch
Jetzt können Sie mit Marktkenntnissen und Insiderwissen über das Gebäude in die Verhandlungen gehen. Gehen Sie dabei freundlich vor, denn Vermieter sind bereit, guten Mietern größere Zugeständnisse zu machen.
Verlangen Sie mehr, als Sie eigentlich wollen. Das verschafft Ihnen Verhandlungsspielraum. Und wenn Sie Hilfe bei der Aushandlung der besten Konditionen benötigen, zögern Sie nicht, einen guten Mietvermittler hinzuzuziehen. Dieser begleitet Sie bei jedem Schritt, von der ersten Bewertung bis zur offiziellen Unterzeichnung der Mietvertragsverlängerung.