So berechnen Sie die vermietbare Fläche
Eine korrekte Abwägung zwischen Nutzfläche und vermietbarer Fläche entscheidet darüber, ob ein gewerblicher Mietvertrag hervorragend oder katastrophal ausfällt. Selbst wenn man den Unterschied kennt, kann man durch eine falsche Berechnung der Fläche dennoch ein schlechtes Geschäft machen.
Um dies zu vermeiden, müssen Sie die Berechnungsmethode verstehen und die Hilfe eines unabhängigen Fachmanns hinzuziehen. Dieser wird sicherstellen, dass keine kleinen Rechenfehler unterlaufen sind.
Da Vermieter ihre Preise oft nach der Quadratmeterzahl berechnen, kann schon ein kleiner Fehler zu einer deutlich höheren finanziellen Belastung führen.
Nutzfläche vs. vermietbare Fläche
Zunächst müssen Sie den Unterschied zwischen der Berechnung der Nutzfläche und der Mietfläche verstehen.
Die Nutzfläche umfasst die Bereiche, die Sie für Ihre tägliche Geschäftstätigkeit nutzen werden. Büroräume, Küchen- und Pausenräume sowie sogar eine eigene Toilette innerhalb Ihrer Büroeinheit gehören zur Nutzfläche.
Die vermietbare Fläche umfasst die Nutzfläche sowie die Gemeinschaftsflächen des Gebäudes (z. B. Flure, Lobbys und Gemeinschaftstoiletten). Der Preis pro Quadratmeter vermietbarer Fläche wird anteilig auf der Grundlage der Größe Ihrer Mietfläche berechnet.
Auslastungsgrad berechnen
Vermieter berechnen die vermietbare Fläche anhand des Auslastungsfaktors (auch bekannt als Gemeinschaftsflächen- oder Zuschlagsfaktor). Diese Zahl basiert auf dem prozentualen Anteil der Gemeinschaftsflächen im Gebäude.
Um den Auslastungsgrad zu berechnen, verwenden Sie folgende einfache Gleichung:
Vermietbare Fläche ÷ Nutzfläche = Auslastungsgrad
Nehmen wir an, die Gesamtfläche eines Gebäudes beträgt 100.000 Quadratfuß. Wenn davon 85.000 Quadratfuß Nutzfläche wären, hätte das Gebäude 15.000 Quadratfuß Gemeinschaftsfläche. Die Gleichung würde also wie folgt aussehen:
100.000 ÷ 85.000 = 1,15
Sobald Sie den Auslastungsgrad ermittelt haben, ist es an der Zeit, die vermietbare Fläche zu berechnen, zu der Sie beitragen. Die Formel lautet wie folgt:
Nutzfläche für Mieter × Auslastungsfaktor = Vermietbare Fläche für Mieter
Warum sollte dich das interessieren?
Sobald Sie diese Formel kennen, können Sie beurteilen, welche Bürofläche das beste Angebot darstellt.
Angenommen, Sie haben die Auswahl auf zwei Büros mit jeweils 5.000 Quadratfuß Nutzfläche eingegrenzt. Beide Flächen hatten die gleiche Monatsmiete, aber das eine Büro wies einen Auslastungsfaktor von 1,15 auf, das andere einen von 1,25. Mit Hilfe der Formel würden Sie folgendes Ergebnis erhalten:
5.000 × 1,15 = 5.750
5.000 × 1,25 = 6.250
Im ersten Gebäude würden Ihnen nur 5.750 Quadratfuß Fläche in Rechnung gestellt. Im zweiten Gebäude hingegen würden 6.250 Quadratfuß vermietet. Letztendlich würden Sie im ersten Gebäude Geld sparen.
Lies den Mietvertrag durch und rechne nach
Eine genaue Berechnung könnte Ihrem Unternehmen über die gesamte Laufzeit Ihres Mietvertrags Tausende von Dollar einsparen. Allerdings ist es vielleicht nicht immer sinnvoll, sich für die kleinere Fläche zu entscheiden. Möglicherweise bietet die teurere Variante eine bessere Ausstattung, sodass sich die zusätzliche finanzielle Investition lohnt.
Aber so oder so müssen Sie diese Berechnungen verstehen, um die fundierteste Entscheidung für Ihr Unternehmen zu treffen.
Könnten Sie auf Ihrem Weg in die gewerbliche Immobilienbranche etwas Unterstützung gebrauchen? Unser engagiertes Team steht Ihnen bei jedem Schritt gerne zur Seite. Kontaktieren Sie Keyser noch heute, um Ihre Bedürfnisse zu besprechen.